Nachdem Andreas unseren Sprinter sicher zum Hafen gebracht hat, verbringen wir unsere (vorerst) letzten Tage auf dem Amerikanischen Kontinent in Washington DC. Und weil wir es mit eigenen Augen gesehen haben, kann ich bestätigen: Das Weiße Haus ist tatsächlich weiß.

Und nicht nur das: auch das Capitol,

das Lincoln Memorial, das an Präsident Abraaham Lincoln erinnert,

der Supreme Court,

und die Union Station, der zentrale Bahnhof

all diese wichtigen Gebäude erstrahlen in blütenreinem Weiß. Ebenso auch die eindrucksvollen Abbilder von George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten (hier gottgleich in Übergröße dargestellt)

und Abraham Lincoln, in dessen Ära der Bürgerkrieg und die Abschaffung der Sklaverei fiel,

die Statue of Liberty, alle sind weiß. Während die Menschen, die aus aller Welt hierher strömen „bunt“ sind.

Immerhin gibt es im Capitol, in dem der Senat und der Kongress tagt, auch Bilder indigener Führer,

und sogar Rosa Parks, die Frau, die eine maßgebliche Rolle in der Bügerrechtsbewegung der 1960er Jahre spielte, hat einen in Bronze gegossenen Platz dort.
Insgesamt erscheint mir die Hauptstadt weltoffen, kreativ, freundlich (besonders die Busfahrer und Servicemitarbeiter*innen der ÖPV) und freidenkend


Ganz anders jedenfalls, als der Eindruck, den ich bekomme, wenn ich Nachrichten lese.



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